HimmelDas Holzfenster hat eine lange Tradition, ist es doch aus dem ältesten Rahmenwerkstoff der Welt. Ein wichtiges gestalterisches Element im Haus- und Wohnungsbau, es ist sowohl
Fassadenelement, als auch ein Teil der Inneneinrichtung.
Holz vermittelt durch Farbe, Struktur und Funktion eine Harmonie, die mit Kunststoff nicht annähernd zu erreichen ist. Nicht von ungefähr hat das Holzfenster bei Altbausanierungen den Vorrang. Holz schafft natürliche und behagliche Akzente, es liegt voll im Trend der Zeit. Mit der sympatischen Ausstrahlung dieses Naturproduktes und auch der optimalen bauphysikalischen Eigenschaft ist es ein idealer Baustoff, denn wer mit Holz baut und wohnt spart Energie und hilft der Umwelt. Zur Gewinnung, Verarbeitung und Herstellung wird weitaus weniger Energie verbraucht als für andere Rohstoffe.
Die Nutzungsdauer der Holzfenster liegt bei ca. 30 bis 50 Jahren je nach Bewitterung und Pflege An dieser Stelle sollten auch die Anstrichintervalle erwähnt werden.
Sie liegen je nach dem gewählten Anstrichsystem zwischen 3 - 8 Jahren. Der Anstrich gewährleistet die Maßhaltigkeit der Bauteile, sowie den Schutz vor Bewitterung und
UV-Strahlung.

Der Schutz vor UV-Strahlen ist besonders wichtig, denn so sehen die Fenster bei reglemäßiger Pflege nach Jahrzehnten noch wie neu aus (bei Kunststofffenstern, die stark der UV Strahlung ausgesetzt sind, sind nach einigen Jahren verwittert, Umweltgase führen zur Abstumpfung der Oberfläche). Fenster aus Holz haben einen niedrigen K-Wert, hohe Festigkeit und gute Wärmedämmeigenschaften. Das verhindert Schwitzwasser an der Rahmenoberfläche und sorgt für eine angenehme Wohnkultur. Im Gegensatz zu Kunststoff hat Holz keine elektrostatische Aufladung (was eine übermäßige Verschmutzung der Kunststoffprofile zur Folge hat und deshalb einen erhöhten Reinigungsaufwand benötigen).

Baum

Holz als nachwachsender Rohstoff verbindet Wohlbehagen und Nutzungskomfort wie sommer- und winterlichen Wärmeschutz, Schallschutz und Sicherheit vor unbefugtem Zutritt.
Wie beruhigend zu wissen dass die Generationen nach uns auch noch Fenster aus Holz haben werden und in den Genuß dieses wunderbaren Geschenkes der Natur zu kommen, denn wer Holz sinnvoll nutzt, pflegt Wald und Umwelt. Holz bindet CO², denn beim Wachstum wandelt der Baum CO2 (Kohlendioxid ist der Hauptverursacher des Treibhauseffektes) in Holz um und atmet Sauerstoff aus. So ist beispielsweise in 1 cbm Holz 250 kg CO² gebunden. Das Fazit Holz wächst nach und weist die beste Ökobilanz auf ist leicht und energiesparend zu verarbeiten
(PVC Bearbeitung verbraucht die 6 fache Energie). Noch ein Vorteil: Holz verfügt als organischer Werkstoff über ein ungewöhnliches Brandverhalten.
Es behält lange seine Festigkeit beim Brand entsteht durch die Verkohlung der Oberfläche eine Isolierschicht und das Holz brennt immer langsamer in die Tiefe.
Die niedrige Wärmeleitzahl (Nadelholz 0,13 W/m2K und bei Hartholz 0,20 W/m2K) sowie die Rohdichte ist dabei entscheidend. Beim Brand entstehen auch keine giftigen Gase wie beim PVC, dort entstehen Dioxine, Furane und Salzsäure, wichtig gerade in Kinder- und Schlafzimmern, daß dort keine zusätzlichen Brandgase verursacht werden. Auch die kostengünstigere Reparaturfähigkeit, sowie die geringere Wärmeausdehnung (wichtig für einen schadensfreien Einbau) sind Argumente bei der Auswahl des Fenstermaterials. Seine Wuchsmerkmale schaffen eine gemütliche Atmosphäre, machen es schön und ausdrucksvoll, deshalb Fenster natürlich aus Holz.