WinterDie technische Bedeutung ist in erster Linie den Wärme-Energie Luftaustausch bzw. die Funktion als Lichtquelle und Lärmschutz zu garantieren.

Die psychologisch/physische Bedeutung besteht darin, das Sichtkontakt- und Sicherheitsbedürfnis zu befriedigen das heißt vor Kälte und ungebetenen Gästen zu schützen. Seit Energieverluste und Lärmbelästigung immer stärker an Bedeutung gewonnen haben, sind die Ansprüche an das Fenster erheblich gestiegen. In den letzten Jahren wurde die Renaissance des Holzfensters wiederentdeckt.

Durch die guten Eigenschaften, wie Wärmeausstrahlung, Behaglichkeit, gute Verarbeitbarkeit gewinnt das Fenster aus Holz immer mehr Marktanteile zurück. Ein Vergleich zeigt, dass Nachteile des Holzes bisher nicht nachzuweisen sind, demgegenüber bedarf es der Gleichwertigkeit von Kunststoff und vor allem Aluminium im Fensterbau noch der Bestätigung. Was gerade die Nutzungsdauer betrifft! Die Argumentation für oder gegen das Holz als Werkstoff im Fensterbau wird mit dem Konkurrenzwerkstoff Kunststoff vielfach unsachgemäß geführt, obwohl hier genügend objektive Aussagen zu Gunsten von Holzfenstern gemacht werden können, wie z.B. Die Bedeutung der Wärmeausdehnung von Fensterbauteilen wird vielfach unterschätzt. Grundsätzlich gilt, dass das Material mit der geringsten Wärmeausdehnung schadensfreier einzubauen ist.

Zwar kann entsprechen der technischen Regelwerte die Fugen- und Anschlußausbildung bei jeden Material theoretisch hergestellt werden. Für die Praxis bleibt dennoch gültig, dass mit wechselnder Wärmeausdehnung die Gefahr von Schäden (Putzrisse und Schattenbildung bei übertapezierten Fensterlaibungen) ebenfalls wächst und deshalb Holz mit Abstand am positivsten zu bewerten ist.

Die Ausdehnungswerte bei 50 Grad Temperaturunterschied sind bei:

  • PVC 3,5 Millimeter je Laufmeter
  • Aluminium 1,2 Millimeter je Laufmeter
  • Holz 0,3 Millimeter je Laufmeter

Die sinnvolle Holzverwendung hat auch ökologische Pluspunkte.WaldDer Werkstoff Holz ist ein Teil des biologischen Kreislaufes, bereits bei der Entstehung im Wald ist er nutzbringend für Klima und Natur. Was der Wald in der Natur schafft, setzt das Holz in Haus und Wohnung fort.

Holz ist in der Lage, Schadstoffe und Staub aus schlechter Raumluft in seiner Oberfläche zu binden. Aber auch seine ausgleichende Wirkung auf den Feuchtigkeitshaushalt der Luft ist von Bedeutung. So nimmt Holz beispielsweise bei 20 Grad Celsius Raumtemperatur und 65% relativer Luftfeuchtigkeit nach kurzer Zeit 12% Feuchtigkeit auf und gibt diese dann wieder ab. Dies schafft uns eine angenehme Wohnumwelt. So gesehen ist Holz nicht nur ein Geschenk der Natur, sondern ein Angebot der Schöpfung für unser Wohlergehen drinnen und draußen.